Herausgeber:innen

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) wurde 2013 von Gunter Graf, Martina Schmidhuber, Gottfried Schweiger und Michael Zichy gegründet. Eine Reflexion auf die ersten fünf Jahre der ZfPP (2014-2019) und die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die zu meistern waren, gibt es hier.

Birgit Beck  ist seit 2017 Juniorprofessorin und Leiterin des Fachgebiets „Ethik und Technikphilosophie“ am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin und arbeitet zu Themen der allgemeinen und angewandten Ethik, philosophischen Anthropologie und Technikphilosophie. Nach ihrer Promotion an der Universität Passau (2012) war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM-8) des Forschungszentrums Jülich (2014-2017) und im Rahmen der Kolleg-Forschergruppe „Theoretische Grundfragen der Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ der WWU Münster (2011-2013) beschäftigt.

Sarah Bianchi ist Postdoc an der Goethe-Universität Frankfurt. Dort arbeitet sie an der Schnittstelle von politischer Philosophie und Rechtsphilosophie zu den normativen Grundlagen demokratischer Willensbildungsprozesse. Von April 2021 bis März 2022 war Sarah Bianchi Gastprofessorin im Rahmen des Eleonore- Trefftz-Programm am Institut für Philosophie der TU Dresden. Bevor sie nach Dresden kam, war sie Postdoc in dem Projekt "Perspektiven der Kritischen Theorie" an der Professur für Sozialphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt.  Zuvor war sie Projektleiterin des Teilprojekts „An Aesthetic Critique of Digital Enhancement. Government of the Self and Desire“ innerhalb des amerikanischen Programms „The Enhancing Life Project“ der Universität Chicago in Verbund mit der Humboldt-Universität zu Berlin und assoziiert mit der Princeton University.

Karoline Reinhardt ist seit 2022 Juniorprofessorin für Angewandte Ethik an der Universität Passau und arbeitet zu Themen der allgemeinen und der angewandten Ethik, der politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie. Nach Ihrem Studium der Philosophie und Politikwissenschaften in Tübingen, an der New York University und der London School of Economics wurde sie in Tübingen mit einer Arbeit zu „Migration und Weltbürgerrecht“ promoviert. Anschließend war sie Visiting Scholar an der Tulane University in New Orleans, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften und PostDoctoral Fellow am DFG Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“.

Mark Schweda ist seit 2018 Professor für Ethik in der Medizin am Department Versorgungsforschung der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen, wo er sich 2015 habilitierte. Daneben war er u.a. Junior Research Fellow am Lichtenberg-Kolleg Göttingen (2014-2015) und hat Forschungsaufenthalte am Center for Science, Technology, Medicine and Society der University of California, Berkeley (2012), dem Department of Philosophy der San Francisco State University (2011) sowie am Center for Economic and Social Aspects of Genomics der University of Lancaster (2009) verbracht.

Gottfried Schweiger ist seit 2011 Senior Scientist am Zentrum für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg. Er arbeitet vor allem zu Fragen der politischen Philosophie. Von 2014 bis 2017 leitete er dort das Forschungsprojekt “Soziale Gerechtigkeit und Kinderarmut” (gefördert durch den FWF). Er ist u.a. Ko-Herausgeber der neuen Buchreihe Kindheit – Bildung – Erziehung: Philosophische Perspektiven (J.B. Metzler) und der Buchreihe Philosophy and Poverty (Springer). Gemeinsam mit Norbert Paulo betreibt er den Philosophieblog prae|faktisch.

Michael Zichy ist seit 2019 assozierter Professor (davor seit 2015 Assistenzprofessor) am Fachbereich für Philosophie KTH an der Universität Salzburg. Er habilierte ebendort mit einer Arbeit zur Theorie des Menschenbildes. Vor seiner Tätigkeit in Salzburg war er Assistent am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Herausgeber:innen werden in ihrer Arbeit von Sonja Ellmauthaler unterstützt, die sich um alle administrativen Belange der ZfPP kümmert.

Die Homepage der ZfPP wurde aufgesetzt und wird betreut von Frodo Podschwadek.

Ehemalige Herausgeber:innen

Gunter Graf war von 2008 bis 2017 Research Fellow am internationalen forschungszentrum (ifz) und von 2014 bis 2017 auch Post-Doc am Zentrum für Ethik und Armutsforschung, wo er im Projekt “Soziale Gerechtigkeit und Kinderarmut” tätig war. Dann wechselte er ins Bildungshaus St. Virgil. Er schied Ende 2017 aus dem Kreis der Herausgeber:innen aus.

Martina Schmidhuber wird ab Herbst 2019 als Professorin für Health-Care-Ethics an der Universität Graz tätig sein. Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät, Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dort auch seit 2014 Fellow im Emerging Fields Projekt „Human Rights in Healthcare“. Bevor sie nach Erlangen ging war sie u.a. Assistentin am Fachbereich für Philosophie KTH an der Universität Salzburg. Sie schied Ende 20202 aus dem Kreis der Herausgeber:innen aus.

 Andrea Klonschinski ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Georg-August-Universität Göttingen und koordiniert dort die Forschungsgruppe Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens. Zuvor war sie am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig, wo sie vorrangig zu Fragen der Politischen Philosophie und der Wirtschaftsphilosophie arbeitete. Von 2009-2016 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Regensburg tätig, wo sie im Rahmen der interdisziplinären DFG-Forschergruppe "Priorisierung in der Medizin" zu einem Thema im Schnittfeld von Gesundheitsökonomik und Moralphilosophie promovierte.

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Institutionen

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) wird maßgeblich von zwei Institutionen der Universität Salzburg getragen, dem Fachbereich für Philosophie KTH und dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung. Die Finanzierung der ZfPP erfolgt über den Open-Access-Publikationsfonds der Universität Salzburg. Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, die ZfPP als Open Access Zeitschrift zu betreiben.